idm.nrw

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Das Projektvorhaben „Machbarkeitsstudie föderiertes Identity Management“ verfolgt als konkrete Zielsetzung die Erarbeitung und Konzeptionierung einer gemeinsamen Vorgehensweise zur Etablierung eines föderierten Identity Managements mit den Projektpartnern (RWTH Aachen University, Universität Bielefeld, Universität Duisburg-Essen, Universität zu Köln, Ruhr-Universität Bochum) für Nordrhein-Westfalen. Die Datenerhebung sowie Aufbereitung erfolgt unter Beteiligung aller genannten Universitäten, sowie unter besonderer Berücksichtigung bereits bestehender Kooperationsprojekte (z.B. Sciebo, hpc.nrw, AcademicGroupware.nrw). Hier geht es u.a. um die Aufbereitung eines aktuellen Forschungsstandes zum Thema, sowie die Sammlung bereits bestehender Aktivitäten (z.B. in der DFN-AAI Föderation, ZKI-Arbeitskreis Verzeichnisdienste und Projekte in Sachsen und Baden-Württemberg) sowie die Sammlung der gewonnenen Erkenntnisse auf Landesebene. Gleichzeitig werden Use Cases gesammelt, die bei der Konzepterstellung mitberücksichtig werden. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse innerhalb der Machbarkeitsstudie föderiertes Identity Management wird eine gemeinsame Vorgehensweise entwickelt. Die erarbeiteten Erkenntnisse werden im Rahmen von Workshops den Mitgliedern der DH.NRW vorgestellt und somit ein Austausch sichergestellt. Perspektivisch soll auch die Umsetzung im Rahmen einer möglichen Anschlussförderung evaluiert und hinsichtlich der Bedarfe abgeschätzt werden.

Im September 2020 wurde die Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen. Es hat sich herausgestellt, dass bei den Hochschuleinrichtungen in NRW sowie bei Servicebetreibenden ein großer Bedarf für ein FIDM besteht. Ziel der zweiten Projektphase ist es, ein föderiertes Identity Management in NRW final zu verwirklichen und zu implementieren. Auf Grundlage der in der Machbarkeitsstudie erarbeiteten Grobkonzepte werden mit Hilfe von Use Cases fertige Fachkonzepte konzipiert und den Hochschulen in NRW zur Verfügung gestellt. Für eine erfolgreiche Umsetzung müssen sowohl technische, prozessuale als auch organisatorische Aspekte betrachtet werden. Ziel ist es sich in bestimmten IDM-Bereichen auf einen NRW Standard (z.B. Gemeinsame Attribute, Zentrale Personengruppen, etc.) zu einigen, um so Servicenutzung und Serviceangebot einfach und für alle Einrichtungen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden (neue) Technologien evaluiert, um den Einsatz von neuen Technologie-Trends zu ergründen. Wichtig ist, dass dies in Zusammenarbeit mit den Hochschuleinrichtungen in NRW und der DH.NRW passiert.

In dem Folgeprojekt Föderiertes Identity Management.nrw von September 2021 bis August 2024 soll genau das gemeinsam mit den Konsortialpartnern RWTH Aachen, Universität Duisburg-Essen, Ruhr-Universität Bochum und der Fachhochschule Aachen bearbeitet werden.

Kontakt

Aylin Gündogan

Projektleitung idm.nrw
RWTH Aachen University
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