DIGI-V.nrw

#administration #digitalkompetenz #e-government #e-learning #lehre

Die digitale Transformation hält auch in den Verwaltungen der Hochschulen Einzug, u.a. gefordert durch das OZG und das EGovG. Um diese Entwicklung adäquat begleiten zu können, bedarf es neben den technischen Voraussetzungen auch Kompetenzen im Umgang mit dem digitalen Wandel, wie bspw. in den Bereichen Digital Leadership, agiler Zusammenarbeit oder Prozess- und Projektmanagement. Die Einführung neuer Technologien für sich genommen reicht nicht aus, es bedarf zudem einen entsprechenden Kulturwandel: Arbeitsabläufe und Strukturen müssen hinterfragt und vereinfacht werden, Wissen gebündelt und geteilt, eine veränderte Fehlerkultur schafft Raum für Kreativität und innovative Ideen. Nur so gelingt es, den digitalen Wandel zu gestalten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Ziel des „Fortbildungsprogramms zur Entwicklung digitaler Kompetenzen in Hochschulverwaltungen (DIGI-V.nrw)“ ist es daher, Fach- und Führungskräfte mit den entsprechenden Kompetenzen auszustatten, Synergien und Vernetzungen zu schaffen bzw. auszubauen und einen Kulturwandel im Hinblick auf digitalisierte Verwaltungen zu ermöglichen. Im Rahmen dieses Vorhabens soll daher ein durch die HÜF zertifiziertes Fortbildungs- und Vernetzungsangebot entwickelt, getestet und ausgebaut werden. Dieses Fortbildungsangebot erweitert das bestehende Veranstaltungsportfolio der HÜF-NRW (Fortbildungen, Erfahrungsaustausche, IT-Landesarbeitsgruppen) um ein zeitgemäßes Format, welches bedarfsgerecht angeboten wird. Dazu gehören zum einen die Anwendung digitaler Werkzeuge, vor allem aber auch kulturelle Aspekte wie Führung, Projekt-/Prozess-/Changemanagement, Innovationsmanagement, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsvermögen oder Fehlerkultur. Das Programm zielt nicht nur auf eine passive Teilnahme, sondern ebenso auf eine aktive Mitgestaltung der Teilnehmenden sowie auf ein gegenseitiges Beraten und Vernetzen untereinander ab. Die didaktische Umsetzung orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen der Zielgruppe sowie an dem Einsatz digitaler Möglichkeiten nach dem Konzept des Blended Learnings. Durch die Aspekte des Netzwerkens und des Community Buildings können Kompetenzen erworben werden, die nicht in Kursen erlernt werden können – wie bspw. ein Bewusstsein für die Relevanz von Transparenz und Kooperation. Die Teilnehmenden werden zu Multiplikator*innen an den eigenen Hochschulen, indem sie das erworbene Wissen an den jeweiligen Standorten anwenden und gemeinsam mit den Kolleg*innen reflektieren. So kann es gelingen, die Fach- und Führungskräfte mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, um einen Kulturwandel zu ermöglichen.

Kontakt:

Katharina Hendrich
Projektleitung
FernUniversität in Hagen
Stabsstelle Organisationsentwicklung
Universitätsstraße 47, Gebäude 9
katharina.hendrich@fernuni-hagen.de
www.fernuni-hagen.de

 

 

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