Data Literacy Education.nrw

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Digitale Fähigkeiten, statistische Kompetenzen und der Umgang mit der digitalen Analyse großer Datenmengen sowie die kritische Beurteilung der Ergebnisse stellen disziplinübergreifend eine neue Querschnittskompetenz dar, die jedoch in allen Fachbereichen ihre spezifischen Ausprägungen hat. Daher müssen die Hochschulen neben der fachlichen Ausbildung zukünftig auch systematisch den Erwerb von Data literacy-Kompetenzen curricular verankern und vermitteln.

Data literacy ist eine grundlegende Kompetenz, um in der digitalen Welt in Wissenschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft bestehen und teilhaben zu können. Data literacy ist die Fähigkeit, planvoll mit Daten umzugehen und sie im jeweiligen Kontext bewusst einsetzen und hinterfragen zu können. Dazu gehört: Daten zu erfassen, erkunden, managen, kuratieren, analysieren, visualisieren, interpretieren, kontextualisieren, beurteilen und anzuwenden.

Data literacy gestaltet die Digitalisierung und die  globale  Wissensgesellschaft in allen Sektoren und Disziplinen. Gleichzeitig müssen Hochschulabsolvierende aller Fächer über fachspezifische Datenkompetenzen für die Wissenschaft und für die Arbeitswelt verfügen.

Mit dem Förderprogramm „Data Literacy Education.nrw" wird ein Beitrag geleistet, den Erwerb von Data literacy für Studierende aller Fächer an den staatlichen Kunsthochschulen sowie den Universitäten und Fachhochschulen in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zu etablieren.

Ausschreibung Data Literacy Education.nrw

Mit rund drei Millionen Euro fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband das Programm „Data Literacy Education.nrw“. Der Begriff Data Literacy umfasst digitale Fähigkeiten, statistische Kompetenzen und den Umgang mit der digitalen Analyse großer Datenmengen sowie die kritische Beurteilung der Ergebnisse. Zehn Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erhalten für die Umsetzung ihrer besonderen Ideen für die Vermittlung von Datenkompetenzen an Studierende jeweils ein Fördergeld in Höhe von bis zu 300.000 Euro. Die Förderung startet im Januar 2020.

Presssemeldung vom 18.11.2019

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