KI:edu.nrw

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Überblick

Software für Learning Analytics (sowie perspektivisch Software im Sinne Künstlicher Intelligenz) wird großes Potential zugeschrieben, um bei der Verbesserung von Lehre und bei der individuellen Förderung von Studierenden einen wertvollen Beitrag zu leisten. Hochschulen sind hierauf allerdings bisher kaum eingestellt und entsprechende Ansätze erst wenig erprobt. Das Projekt KI:edu.nrw sondiert, konzipiert und erprobt exemplarisch am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum für den Hochschulbereich Möglichkeiten in diesem Bereich, wobei drei unterschiedliche Ebenen in den Blick genommen werden: die Ebene der Lehrveranstaltung, die Ebene der Institution Hochschule sowie die Ebene hochschulübergreifender Zusammenarbeit. Hierbei sind folgende Aktivitäten geplant:

 

Lehrveranstaltungsebene
Institutionenebene
Hochschulübergreifende Ebene

 

Für den breiten Ansatz arbeitet an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eine Gruppe mit breiter Expertise zusammen: einbezogen sind u. a. Spezialistinnen und Spezialisten für die Themen Educational Data Mining, Machine Learning, Pädagogische Psychologie, Ethik künstlicher Intelligenz, Wissenschaftsdidaktik sowie Lern-Management-Systeme; beteiligt sind Studiendekan/innen unterschiedlicher Studiengänge ebenso wie das Zentrum für Wissenschaftsdidaktik, das Zentrum für Medizinische Lehre, das Zentrum für Hochschuldidaktik der Mathematik sowie die zentrale Studienberatung. Als externer Kooperationspartner ist das Center für Lehr- und Lernservices der RWTH Aachen eingebunden. Zudem ist eine enge Kooperation mit dem Online-Landesportal für Studium und Lehre ORCA.nrw sowie weiteren hochschulübergreifenden Projekten unter dem Dach der DH.NRW vorgesehen.

Ziel des Projekts ist es, sowohl an der im Schwerpunkt geförderten Ruhr-Universität als auch an der partnerschaftlich verbundenen RWTH Aachen exemplarisch zu erarbeiten, wie Regeln, Konzepte, Prozesse und Technik für den Einsatz von Learning Analytics ausgestaltet werden können. Es leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer „Datenkultur“ in den Hochschulen und zur (Auf-)Klärung, was man mit Daten im Bereich der Lehrentwicklung erreichen oder auch nicht erreichen kann, um Studierende besser zu beraten, ihnen individuellere Lernsettings zu bieten und die Lehre zu gestalten.

Die Weiterentwicklung der Technik insb. im Bereich der LMS wird allen NRW-Hochschulen zur Verfügung gestellt. Selbiges gilt für die Projekterfahrungen auf den unterschiedlichen Ebenen, für die eine abschließende Projektpublikation geplant ist. Zudem soll die Expertise an den NRW-Hochschulen durch die gezielten Vernetzungsaktivitäten gebündelt und weiterentwickelt werden, um nach Abschluss des Pilotvorhabens die gefundenen Lösungen übertragen zu können.

Kontakt

Dr. Peter Salden

Leiter des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik
Ruhr-Universität Bochum
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